Auf einen Blick
Erst trocknen, dann verputzen. Wer zu früh verputzt, riskiert Schimmel und Abplatzungen.

Kurz gesagt: Nach einem Wasserschaden muss die Wand zuerst austrocknen, oft mit Trocknungsgeräten über Wochen. Erst dann erneuert der Gipser losen Putz. Melden Sie den Schaden sofort der Verwaltung oder Versicherung und dokumentieren Sie ihn mit Fotos.
Reihenfolge
- Wasserquelle stoppen, Sanitär beiziehen.
- Schaden fotografieren, Versicherung oder Verwaltung informieren.
- Trocknung durch Fachfirma, Feuchte messen.
- Losen Putz entfernen, neu verputzen.
- Grundieren und streichen.
Versicherung
Leitungswasserschäden am Gebäude deckt meist die Gebäudewasserversicherung der Eigentümerschaft, Schäden an Möbeln die Hausratversicherung. In Mietwohnungen organisiert die Verwaltung die Handwerker. Klären Sie vor einer Offerte, wer den Auftrag erteilt.

Woran Sie sehen, dass es trocken ist
Ein Gipser oder Trocknungsfachmann misst die Feuchte im Mauerwerk. Optische Trockenheit genügt nicht. Typische Folgen zu früher Arbeit sind Salzausblühungen, Blasen und Schimmel.
Häufige Fragen
Wie lange dauert die Trocknung?
Oft zwei bis sechs Wochen, je nach Menge und Bauteil.
Kann man Wasserflecken nur überstreichen?
Nur wenn der Putz fest ist und mit Isoliergrund. Sonst muss der Putz erneuert werden.
Wer zahlt den Gipser?
Je nach Fall die Gebäudeversicherung, die Haftpflicht des Verursachers oder die Eigentümerschaft.
Schimmel nach Wasserschaden?
Möglich, wenn nicht richtig getrocknet wurde.