
Kurz gesagt: Der Gipser schafft den Untergrund: Putz, Spachtel, Trockenbau, Stuck. Der Maler streicht ihn. Kleine Löcher und Haarrisse füllt der Maler selbst, grössere Putzschäden gehören zum Gipser.
Abgrenzung
| Arbeit | Gipser | Maler |
|---|---|---|
| Dübellöcher füllen | ja | |
| Haarrisse | möglich | ja |
| Putz hohl, abplatzend | ja | |
| Neue Wand | ja | |
| Anstrich | ja |
Reihenfolge
- Gipser: Putz, Spachtel, Trockenbau
- Trocknung
- Maler: Grundierung und Anstrich
- Bodenleger, wenn nötig, zuletzt

Ein Auftrag für beides?
Manche Gipserbetriebe haben eine Malerabteilung und umgekehrt. Das vereinfacht die Koordination. Fragen Sie in der Offerte nach.
Häufige Fragen
Kann ein Maler Weissputz machen?
Kleine Flächen spachteln ja, grosse Putzflächen eher der Gipser.
Wer haftet bei Rissen nach dem Anstrich?
Je nach Ursache der Gipser oder der Maler. Darum klare Abnahme.
Muss ich zwei Firmen suchen?
Nicht unbedingt. Viele Betriebe arbeiten zusammen.
Wie lange zwischen Gipser und Maler warten?
Bis der Putz trocken ist, meist ein bis drei Wochen.